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Wir sagen Danke!


Am Samstag, 14.01.2012, fand die 26. Tannenbaumaktion des Spielmannszuges und der Blaskapelle Schwagstorf v. 1956 e. V. statt. Der Erlös ist für die vereinseigene Jugendarbeit im Musikverein bestimmt. Hierfür sagen wir Danke an alle Spender und Mitwirkende.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Schomaker, der Firma Otte in Holte sowie Thomas Kolbe für das kostenlose Bereitstellen ihrer Fahrzeuge sowie der Bäckerei Rothert für das Bereitstellen des Frühstücks.
Ihr Spielmannszug und ihre Blaskapelle Schwagstorf v. 1956 e. V.

Weihnachtskonzert in St. Marien

Freude über Geburt Jesu in Noten hörbar

Ein Bericht von Christa Bechtel aus dem Wittlager Kreisblatt vom 21.12.2011:


Schwagstorf. Stehende Ovationen und ein tosender Applaus einer begeisterten Zuhörerschaft, der zielgerichtet auf Zugaben zusteuerte, konnten Spielmannszug und Blaskapelle Schwagstorf am Schluss ihres unterhaltsamen, aber auch besinnlichen 10. Weihnachtskonzerts in der St.- Marien-Kirche Schwagstorf für sich verbuchen. Weitere Mitwirkende waren die Schola St. Marien sowie der Schulchor der Grundschule zur Schnippenburg.
Das Weihnachtskonzert zeigte: Schwagstorf kann sich freuen, solch überzeugende Botschafter der Musik zu haben.
So stellte Vorsitzender Bernhard Dürfahrt nach den Zugaben fest: „Das war wieder ein Superkonzert! Sein Dank galt allen Mitwirkenden sowie dem „Hausherrn“ Pastor Dr. Bernhard Stecker. „Das ist selten, dass Pastor Stecker keinen Platz mehr findet und hinten sitzen muss“, meinte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Rohrmann in seinem Grußwort mit Blick auf die restlos gefüllten Kirchenbänke. „Ihr werdet jedes Mal besser, jedes Mal stärker, und ihr leistet hervorragende Jugendarbeit“, lobte er die Bläserinnen und Bläser ausdrücklich.
Gefühle der Freude über die Geburt des Gottessohnes bewusst in Noten hörbar zu machen war das Anliegen des kontrastreichen Programms. So ließen sich die Besucher einfangen vom Zauber der Weihnacht, lauschten den Klängen des Spielmannszuges unter der Leitung von Christian Lutzer sowie der Blaskapelle, seit Juli unter der Leitung von Christian Höhlein. Beide Ensembles luden das Auditorium mit „Macht hoch die Tür“ sogleich zum Mitsingen ein.
Eindrucksvoll und klangfüllend die Perkussionselemente, die begleitend ohne zu dominieren die Blasmusik unterstrichen und in einem Fall die Hauptrolle spielten: Beim „Little Drummer Boy“ mit dem Spielmannszug, der weitere Stücke wie „A whole new world“ im Repertoire hatte. Wim Stalman komponierte „The Call of Christmas“ über das bekannte Lied „Herbei oh ihr Gläubigen“, das die Blaskapelle ebenso pulsierend zu Gehör brachte wie beispielsweise „Praise the Lord“, eine Botschaft der Weihnacht, die Herzen öffnet, oder „Imagine“.
Hell, durchsichtig und ergreifend intonierte ein Querflötenquartett des Spielmannszuges „Joy the world“, einfühlsam von Sandra Dürfahrt am E-Piano begleitet.
In das Programm eingestreut fanden sich Solodarbietungen von großer Ausdrucksstärke wie zum Beispiel „Last Christmas“, ein Saxofonsatz der Blaskapelle, den Christian Lutzer an der Tuba und Lars Hennig am Schlagzeug begleiteten.
Beide Ensembles präsentierten ihre Beiträge auf hohem Niveau, entfalteten einen sinnlichen Klang, der bestimmt war von wohliger Wärme und auch im kräftigsten Forte satt, solide und nie aufdringlich wirkte.
Sangesfreude pur erlebten die Besucher mit der Schola St. Marien unter der Leitung von Hubert Riese und mit Steffen Jansing am E-Piano, die „Come on over“ , „Glora“, „No peace in Bethlehem“ und „Kommt und seht“ auf ihre eigene, teilweise experimentelle Weise erklingen ließen.
Locker, erfrischend und mit einem überraschenden Klangvolumen sang der Schulchor der Grundschule zur Schnippenburg unter der Leitung von Susanne Dünhof „Vor langer Zeit in Bethlehem“, „Ein heller Stern“ und „Habt ihr schon gehört“. Auch die Auswahl der Literatur mit Vivian Lutzer und Sandra Dürfahrt ließ Besinnung zu und verströmte angenehme Ruhe.

Schwagstorf kann sich freuen, solch tönende Botschafter der Musik zu haben. Das Weihnachtskonzert hat einmal mehr bewiesen, dass Instrumentalisten, Solisten, Sänger und Sängerinnen eine frohe Botschaft vermittelt haben – und das für alle Gemeindemitglieder. Die Spenden des Konzerts kommen übrigens der Grundschule zugute.

Ein atemberaubendes KonzertSchwagstorf

Gospelchor Arenshorst und Blaskapelle begeisterten mit vielfältigem Repertoire

Ein Bericht von Christa Bechtel aus dem Wittlager Kreisblatt vom 24.11.2011:

Stehende Ovationen, Pfeifen, Stampfen – und der Applaus wollte in der St.-Marien-Kirche in Schwagstorf nicht enden, sodass Bernhard Dürfahrt, Vorsitzender der Blaskapelle Schwagstorf, meinte: „Ich glaube, das war super! Ich glaube, Sie sind mit mir einer Meinung, das war?“ Prompt kam die Antwort: „Spitze!“

Gerade hatten die Zuhörer ein atemberaubendes Konzert genossen, das ihnen der Gospelchor Arenshorst, Leitung Daniel Skibbe, und die Blaskapelle Schwagstorf, Leitung Christian Höhlein, präsentiert hatten. Das Motto „Gospel meets Brass“ hatte so viele Besucher angelockt, dass Parkplätze rund um die Kirche zur Mangelware wurden.

„Freuen Sie sich an wunderschöner Musik; wir haben eine breite und bunte Palette an Repertoire der beiden Ensembles zusammengestellt“, hatte zu Beginn Höhlein in seiner Begrüßung angekündigt.

Mit der bekannten Filmmusik „Conquest of Paradise“ eröffneten Gospelchor und Blaskapelle den Konzertabend. Da hatte Techniker Julian Riese erst einmal alle Hände voll zu tun, um auszusteuern, denn die Sängerinnen und Sänger hatten Mühe, gegen die Bläser ‚anzusingen‘, was später jedoch bestens gelang.

Das Publikum war von Anfang an von den mitreißenden Rhythmen begeistert, sodass der musikalische Funke sofort übersprang. Das wiederum motivierte die Choristen und Instrumentalisten noch mehr. Traten beide Klangkörper zusammen auf, übernahm Christian Höhlein die Leitung, dessen Dirigat durch Konzentration und Klarheit in der Stabführung bestach.

Der Gospelchor, den Daniel Skibbe voller Dynamik leitete, fügte mit seinen Stimmen einen wunderschönen, in sich stimmigen Klang zusammen, beeindruckte mit Homogenität, sauberer Intonation und mit ansteckender Freude am Singen. Mit den Fingern schnipsend, war schnell ein rhythmisches Grundgerüst mit „Ancient of days“, dem getragenen „Shine your light“, „Lenas Song“ mit Solistin Lisa Oelgeschläger oder dem mitgehenden „Joshua fit the battle“ mit Solist Hartmut Dunkhorst gelegt.

Während der Ohrwürmer „Smoke on the water“ – Posaunist Niko Förster brillierte hier mit einem Solo, „We are the world“, „Adagietto“ oder „Hit the road jack“ forderte Höhlein seine Musikerinnen und Musiker zu Höchstleistungen heraus. Die zogen alle Register ihres Könnens.

Mit „Just a closer walk with thee“ oder „Gabriellas Song – Ich will spüren, dass ich gelebt habe!“, ein Stück, das mit der ausdrucksstarken Stimme der Solistin Uta Hinteregger-Kerbs unter die Haut ging, traten die Ensembles miteinander in den Dialog, sorgten so für neue, lebhafte Höreindrücke.

Den Schlusspunkt sollte der Titel „Out of Afrika“ setzen. Hier spürte man den pulsierenden Herzschlag Afrikas vom ersten bis zum letzten Takt, ist es doch eine Ode an den Rhythmus der afrikanischen Trommeln.

Bevor es zu der geforderten Zugabe kam, dankte Dürfahrt allen Ausführenden, Helfern und Techniker Julian Riese und schwärmte im Hinblick auf eine weitere Zusammenarbeit: „So einen stimmgewaltigen Chor hatten wir die letzten Jahre in Schwagstorf nicht!“